Diagnostik

Der Kieferorthopäde benötigt zahlreiche Informationen, um eine kieferorthopädische Diagnose zu stellen bzw. die Behandlung zu planen. Diese erhält er durch Gipsmodelle, Röntgenaufnahmen und Fotos, welche mit Hilfe spezieller Messtechniken ausgewertet werden.

Die Gesetzlichen Krankenkassen tragen nur noch die Kosten für insgesamt drei diagnostische Auswertungen. Dies ist jedoch oftmals über einen Behandlungszeitraum von mehreren Monaten oder auch Jahren nicht ausreichend. Zur Kontrolle sind je nach Behandlungsfall zusätzliche diagnostische Maßnahmen notwendig, denn wir möchten unsere Patienten nicht im Blindflug behandeln.

Modell
Die Abdrucknahme vom Ober- und Unterkiefer dient der Herstellung von Kiefermodellen.
Die Modelle dienen als Planungs- und Arbeitsunterlagen des Kieferorthopäden.

Panoramaschichtaufnahme (OPG)
Bei einer Panoramaschichtaufnahme werden alle Zähne auf einem Röntgenbild erfasst.
Vor allem beim Wechselgebiss gibt dieses Röntgenbild Auskunft über das Vorhandensein und die Lage der zweiten Zähne.

Fernröntgenseitenaufnahme (FRS)
Mit Hilfe dieser speziellen Röntgenaufnahme des Schädels erhält der Kieferorthopäde Aufschluss über die Kiefer. Der Fachzahnarzt kann mit Hilfe von speziellen Messverfahren wichtige Rückschlüsse für die Behandlung ziehen.